Goch-Kessel: Der alte Bunker

So versteckt, dass man ihm leicht übersehen kann, liegt in Goch-Kessel ein alter Bunker an einer Nebenstraße. Es handelt sich um eines der nördlichsten Überbleibsel einer deutschen Verteidigungslinie. Sie wurde insgesamt "Westwall" genannt, hier im Norden hieß sie "Geldernstellung". Die Alliierten nannten den Westwall "Siegfried-Linie".

Die "Geldernstellung" wurde in den Kriegsjahren nicht wie geplant ausgebaut. Das Baumaterial war knapp. Es fehlte an Arbeitskräften. Ob die Linie aus Bunkern und anderen Abwehrstellungen tatsächlich eine militärische Bedeutung bei dem Vormarsch der Alliierten am Niederrhein im Februar 1945 hatte, ist zweifelhaft. Nach dem Krieg sollte der Bunker gesprengt werden. Zerstört wurde er dabei aber nicht.

Lüftungsschlitz in der Außenmauer

Anschrift:
in der Nähe des Hauses
Zum Horn 29
47574 Goch-Kessel

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Vom Bahnhof Goch fährt in der Woche die Buslinie 11 nach Goch-Kessel, teilweise nur als Taxi-Bus, so dass man die 13 Kilometer besser mit dem Rad fährt.

Fahrrad-Tipp:
In Goch kann man sich ein Niederrhein-Rad leihen, so dass man nicht unbedingt ein Eigenes benötigt. Die Niers bietet gute Orientierung und einen schönen Weg. Kartenvorschau unter www.niederrhein-tourismus.de

Empfehlungen in der Nachbarschaft:

Goch-Kessel nennt sich "Spargeldorf". Der „"Traberhof" am Ende der Straße "Zum Horn" hat einen Biergarten. In der Nähe kann man gut spazieren gehen: www.restaurant-traberhof.de

Goch-Kessel ist Endpunkt von Wasserwanderungen auf der Niers. Strecken verschiedener Länge sind buchbar, z. B. bei www.freizeit-schwarz.com

Das Freizeitbad Goch Ness bietet ein Becken für Sportschwimmer und einen Naturbadesee: www.gochness.de