Anschriften: Betonmauer mit Kriegsschäden – Kemnaderstr. 4 Erinnerungstafeln – Vorplatz an der Kirche Kriegsgräberstätte – Grietherbuscher Straße (Nähe Hausnummer 2)
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Ortschaft Bienen ist vom Bahnhof Emmerich unter der Woche im Stundentakt (xx:35 h) mit dem Bus 88 zu erreichen. Am Wochenende ist der Fahrplan ausgedünnt.
Für Radfahrer: Von Ostern bis Oktober kann man auch von der anderen Rheinseite anreisen: mit der Rheinfähre „Rääße Pöntje“ von Reeserschanz in Kalkar-Niedermörmter bei Rheinstrom-km 838 nach Rees oder der Rheinfähre „Inseltreue“ von Kalkar-Grieth bei Rheinstrom-km 845 nach Grietherort.
Öffnungszeit: Alle Objekte liegen an öffentlichen Straßen und Plätzen.
Sehenswert in der Nachbarschaft: Die Landschaft um Bienen ist von viel Wasser, Wiesen und Weiden geprägt. Häufig sieht man alte Obstbäume und die für den Niederrhein typischen Kopfweiden. Das sind Bäume, in denen sich der Steinkauz, eine Eulenart, gerne niederlässt. Im Kreis Kleve leben deswegen 12% der deutschen Steinkäuze. Der Steinkauz-Experte des Naturschutzbundens NABU lebt in Bienen, siehe http://nrw.nabu.de.
In Rees gibt es einen kuriosen jüdischen Friedhof. Er liegt auf der alten Stadtmauer (Am weißen Turm). Der seltsame Ort wurde um 1700 gewählt, weil die Juden ihre Toten nicht in der Stadt begraben durften, es außerhalb aber wegen häufigen Hochwassers nicht ging. Also nahm man die Mauer, weil sie weder in der Stadt noch im Überflutungsgebiet liegt. Der Friedhof ist von der Mauer aus einsehbar aber normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Besonders Interessierte können sich beim Kulturamt Rees erkundigen (Tel. 02851 – 51174).
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